Ecstasy

Bei Designer-Drogen kam es im Zusammenhang mit der Technoszene zu einer sprunghaften Ausbreitung. MDMA, der häufigste Wirkstoff in Ecstasy-Pillen, wirkt bei niedriger Dosierung antriebssteigernd. Bei höheren Dosierungen treten halluzinogene Wirkungen in den Vordergrund. Von seiner Wirkweise her stellt es somit ein „Kombinationspräparat“ von Speed (mit seiner stark antriebssteigernden Wirkung) und LSD (mit seiner halluzinogenen Wirkung) dar.

Ecstasy führt zu einer Verminderung des Konzentrationsvermögens und zu einem eingeschränkten Urteilsvermögen und stellt somit u.a. auch im Straßenverkehr ein großes Gefahrenmoment dar. Auf körperlicher Ebene kann Ecstasy zu Pulsbeschleunigung, Hitzewallungen, Übelkeit und Erbrechen führen. Aufgrund des fehlenden Durstgefühls kann es zur Austrocknung und Überhitzung kommen.

Veröffentlicht am 02.12.2017
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