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Ambulante Therapie :  
Ambulante Behandlung und ambulante medizinische Rehabilitation: Die Fachambulanz für Suchtkranke im Landkreis Altötting ist eine geprüfte und anerkannte Beratungs- und Behandlungsstelle der Krankenkassen und der Rentenversicherungsträger (DRV).  

Unter ambulanter Behandlung und ambulanter medizinische Rehabilitation  werden alle systematischen Maßnahmen, die von der Psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle für die Heilung und Rehabilitation suchtkranker und suchtgefährdeter KlientenInnen/PatientInnen eingesetzt werden verstanden. Im folgenden Text wird die ambulante Behandlung auf der Grundlage der Empfehlungsvereinbarung über die ambulante medizinische Rehabilitation von Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigen und den Behandlungsrichtlinien der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte beschrieben, die weitgehend für alle Patienten in der ambulanten Behandlung maßgebend sind.  Eine ambulante Behandlung kann immer dann erwogen werden, wenn mehr Unterstützung notwendig und erwünscht ist, als allein durch Beratung und Selbsthilfegruppen geleistet werden kann, eine stationäre Behandlung in einer Fachklinik nicht, noch nicht oder nicht mehr erforderlich ist. Eine ambulante Behandlung kommt also als Ergänzung oder als eigenständige Alternative zur stationären Behandlung in Betracht.  Die ambulante Behandlung erfolgt strukturiert, planmäßig und kontrolliert auf dem jeweils neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse der Suchtforschung und der Suchttherapie. Sie wird bei entsprechender Indikation durch medizinische Begleitmaßnahmen ergänzt. Grundsätzliches zur ambulanten medizinischen Rehabilitation Bei vorliegenden Voraussetzungen erbringt die Suchtfachambulanz Leistungen im Auftrag der Rehabilitationsträger (Rentenversicherungen, Krankenkassen). In der Regel werden 80 therapeutische Einzel- und Gruppengespräche in einem Zeitraum von bis zu 12 Monaten (Verlängerung auf Antrag möglich) gewährt. Die jeweilige Behandlungsdauer wird im individuellen Therapieplan und in Abstimmung mit dem Leistungsträger festgelegt. Während der ambulanten medizinischen Rehabilitation gelten die Richtlinien des jeweils zuständigen Leistungs- und Kostenträgers. Die Zuständigkeit und das Verfahren bei der Gewährung ambulanter medizinischer Leistungen regelt die „Empfehlungsvereinbarung über die ambulanten medizinischen Leistungen zur Rehabilitation Alkohol-,Medikamenten- und Drogenabhängiger“ (EVARS). Liegen neben der Suchterkrankung rehabilitationsbedürftige Folge oder Begleiterkrankungen vor, werden sie, in der Regel in Form einer stationären Maßnahme rehabilitiert ( Gesamt-Reha).

 

Voraussetzungen für die ambulante Therapie:

In der Regel gelten folgende Voraussetzungen für die ambulante Therapie:

  • Krankheitseinsicht
  • mindestens 4-wöchige, vorausgegangene Motivationsphase mit erreichter Veränderungsmotivation
  • Eigeninitiative und ausreichende Fähigkeit zur Selbsthilfe
  • Bereitschaft zur Veränderung von Verhaltensweisen und Einstellungen 
  • Fähigkeit, getroffene Vereinbarungen einzuhalten 
  • Ich-Stärke mit  einem Mindestmaß an Realitätsprüfung, Impulskontrolle und Frustrationstoleranz 
  • Konsum von Suchtmitteln und/oder praktiziertes, selbstschädigendes Suchtverhalten darf nicht mehr im Vordergrund stehen 
  • Teilnahme an geeigneten Begleitmaßnahmen (Autogenes Training, Selbsthilfegruppe ...)
  • günstige und unterstützende Bedingungen im sozialen Umfeld

Kontraindikationen:

  • akute Suizidalität
  • akute psychotische Erkrankung
  • hirnorganische Beeinträchtigung
  • mangelnde Motivation